
Das F-Zug-Konzept wurde zum Sommerfahrplan 1951 in Betrieb genommen. Zum gleichen Zeitpunkt hatte die Alliierte Hohe Kommission 200 höherwertige D-Zug-Wagen, die bisher im Militärverkehr der Besatzungsmächte eingesetzt waren, freigegeben. Aufgrund seines Sonderstatus als internationaler Reisezug gehört der F9/F10 "Rheingold-Express" als 3-klassiger Zug nur bedingt in das Konzept. Die Wagen des Rheingold-Express und des Loreley-Express waren an ihrer Beschriftung (Schriftzug "DEUTSCHE BUNDESBAHN" statt "DB") zu erkennen und wurden nicht in anderen Umläufen eingesetzt. Ebenfalls im Sonderumlauf liefen die beiden Umläufe des F55/56 "Blauer Enzian", ein Zug bestehend aus dem "Henschel-Wegmann-Zug", der "Gegenzug" aus Salon-Wagen der ehemaligen Reichsregierung und einem ehemaligen Rheingold-1928-SA4ük als Speisewagen (DSG 1239).
Zur Geschichte und Entwicklung der F-Züge in Deutschland bietet Heinrich-Hanke auf seinen WWW-Seiten zu F-Zügen tiefe Informationen.
Ich will mich hier auf Hinweise für Modelleisenbahner zum vorbildgerechten Einsatz der Wagenmodelle beschränken.
Weiterlesen...
Züge für E10.12
Die Rheingold-Lok E 10.12
Nach Einführung des Leichtschnellzug- und des blauen F-Zug-Netztes hat die Deutsche Bundesbahn 1962 den internationalen Fernschnellzug "Rheingold" erneut aufgewertet. Die Wagen entsprachen modernsten Anforderungen an Laufkultur, Bequemlichkeit und Klimatisierung. Für diesen Zug sollte ursprünglich eine neue, 160km/h schnelle Loktype E 11 geschaffen werden, aus Kostengründen beschaffte man eine modifizierte Variante der Bauart E 10 in der "windschnittigen" Ausführung ab E 10 288 - auch "Bügelfalte" genannt.
Weiterlesen...